Trag die Flamme

- Integrated loudness−14.0 LUFS
- True peak−3.1 dBTP
- Loudness range4.0 LU
- Duration3:22
- Music & vocalsMiniMax Music (minimax-music-2.6)
- Artworkgenerative AI (fal.ai image model)
- Lyricswritten by hand
How this was made. Lyrics written by hand. Music and vocals generated with MiniMax Music (minimax-music-2.6). Artwork generated with generative AI (fal.ai image model). Mastering and editing: own work. Every artist on this label is a fictional character — no real person is imitated, no real event is depicted. Full AI transparency.
Lyrics
Es hat mir mal einer die Tür aufgehalten, mehr nicht,
kein Geld, kein Kontakt, keine Rede, kein Gedicht.
Er hat nur kurz gesagt: „Ich glaub, du kannst das." Und ging weiter.
Und er weiß bis heute nicht, dass er damit was entschieden hat.
So klein war das. So klein ist es fast immer.
Es sind nie die großen Gesten, es sind Sätze in den Zimmern.
Ein Blick, der dich nicht abschreibt. Ein Name, der dich nennt.
Eine Hand, die dich nicht hochzieht, sondern einfach neben dir rennt.
Und ich hab lange nur genommen, ich war voll mit meinem Kram,
ich war beschäftigt mit mir selber, mit dem Loch und mit dem Kampf.
Das war okay. Das musste sein. Man kann nichts geben, wenn man leer ist.
Aber irgendwann ist man nicht mehr leer — und dann wird's ernst.
Denn ab da ist es Schuld, wenn du die Tür nicht aufhältst,
ab da ist es Feigheit, wenn du nichts sagst und nur zusiehst.
Du musst niemanden retten, das kannst du sowieso nicht.
Du musst nur die Tür aufhalten. Und dann gehst du weiter. Kurz.
Carry the flame — you don't own it, you just hold it
Carry the flame — and you pass it when you're older
Es war nie dein Feuer, es war immer nur geliehen,
irgendeiner hat's dir gegeben, als du selber nichts mehr siehst.
So it's not yours to keep and it's not yours to hide —
you carry it a while and then you hand it down the line.
Und jetzt hör mir mal zu, ja, dir sag ich das grade:
Da ist einer in deinem Umfeld, der grade in der Asche steht.
Du weißt genau, wen ich mein. Du hast ihn heut gesehen.
Und du hast nichts gesagt, weil man ja nichts sagen kann.
Kannst du doch. Es ist ein Satz. Es kostet dich zehn Sekunden,
und für ihn ist es vielleicht die Woche, die ihn nicht verschluckt.
Du musst ihn nicht verstehen und du musst ihn nicht kurieren,
du musst nur einmal sagen: „Ich seh dich. Und ich glaub an dich."
Das ist alles. Das ist die ganze Weitergabe.
Und wenn du denkst, das ist zu klein, dann denk dran, wie es bei dir war:
Es war auch nur ein Satz. Es war auch nur ein Blick.
Und du sitzt heute hier und hörst dieses Stück.
Also trag die Flamme weiter, halt sie ruhig, halt sie tief,
sie geht schneller aus, als du denkst, wenn du nur an dich denkst.
Und das Schöne an dem Feuer ist die einzige Physik,
die nicht rechnet wie das Geld: Du gibst — und hast nicht weniger. Nichts.
Carry the flame — you don't own it, you just hold it
Carry the flame — and you pass it when you're older
Halt die Tür auf, halt sie auf, es kostet dich nichts,
hold the door, hold the door, and then walk on.
Einer hat sie für dich aufgehalten, sonst wärst du nicht hier —
und du schuldest ihm nichts. Du schuldest es dem Nächsten.
Ein Satz. Zehn Sekunden.
Und du weißt genau, wem.
Carry the flame — you don't own it, you just hold it
Carry the flame — and you pass it when you're older
Und wenn du nichts mehr hast, was du geben kannst: Gib das.
Ein Mensch, der dich sieht, ist mehr als jeder Rat.
Es war nie dein Feuer, es war immer nur geliehen,
irgendeiner hat's dir gegeben, als du selber nichts mehr siehst.
So it's not yours to keep and it's not yours to hide —
you carry it a while and then you hand it down the line.
Trag die Flamme, trag sie weiter, halt sie tief
Carry the flame, carry it on
Trag die Flamme, gib sie weiter, sag den Satz
Carry the flame — and go
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