Alchemysta MusicAlchemysta Music

ASCHE ZU GOLD · Track 2 of 8

Asche


PHENIX FIRE · 3:28 · published 2026-08-31

There is also a short version: watch on YouTube

PHENIX FIRE — Asche
  • Integrated loudness−14.0 LUFS
  • True peak−2.1 dBTP
  • Loudness range11.4 LU
  • Duration3:28
  • Music & vocalsMiniMax Music (minimax-music-2.6)
  • Artworkgenerative AI (fal.ai image model)
  • Lyricswritten by hand

How this was made. Lyrics written by hand. Music and vocals generated with MiniMax Music (minimax-music-2.6). Artwork generated with generative AI (fal.ai image model). Mastering and editing: own work. Every artist on this label is a fictional character — no real person is imitated, no real event is depicted. Full AI transparency.

Lyrics

Der Rauch ist abgezogen und die Stille ist so laut, ich geh durch meine Zimmer, doch die Zimmer sind jetzt Staub. Da lag mal meine Angst, gleich neben Titeln und Tapeten, da hing mal dieses Bild von mir, das alle gerne hätten. Ich such in schwarzen Resten nach dem, was ich mal war, und find zwischen den Kohlen einen Herzschlag — und der ist klar. Komisch, was so brennt: die ganzen Pläne, die ich log, die Maske für die Menge und der Stolz, der mich betrog. Und komisch, was nicht brennt: ein Wort, das einer ehrlich meinte, die Hand auf meiner Schulter und die Nacht, in der ich weinte. Ich mach hier keine Show draus, ich zähl nur, was noch da ist: ein Wille ohne Lack, ein Herz, das schlägt, auch wenn es matt ist. Die Asche lügt nicht, Bruder, sie ist ehrlicher als Chrom, sie zeigt dir, was Substanz hat und was Deko war im Showroom. Ich knie nicht, um zu trauern, ich knie, um aufzulesen, denn alles, was noch hier liegt, ist der Kern von meinem Wesen. Alles was bleibt, alles was bleibt: Es ist wenig — doch es reicht. Aus Asche lese ich auf, was der Flamme widersteht, und was der Flamme widersteht, ist das, was mit mir geht. Kein Lack, kein Applaus, kein geliehenes Licht — nur ein Herzschlag und ein Wort: Ich verlass mich nicht. Man hat mir mal erzählt, du bist die Summe deiner Dinge, dann nahm das Feuer alles — und ich hör mich trotzdem singen. Also war ich nie die Dinge, ich war immer nur der Ton, der auch aus Trümmern aufsteigt, ohne Bühne, ohne Thron. Ich sortier die schwarzen Stücke: Das da war mal mein Vergleichen, das mein Neid auf fremde Gärten, das mein Zwang, es all'n zu zeigen. Ich leg sie nicht zurück, ich lass sie liegen, wo sie sind, der Wind nimmt sie schon mit — denn Asche wiegt nichts mehr im Wind. Was ich behalte, passt in eine halbe Hosentasche: der Mut von heute Morgen und die Lehre aus der Asche. Und wenn du grade brennst und denkst, dir bleibt am Ende nichts: Was echt an dir ist, brennt nicht — es wartet nur aufs Licht. Ich bau mir aus den Resten keinen Thron und keinen Turm, ich bau ein kleines Feuer — und das übersteht den Sturm. Morgen kommt die Arbeit, morgen schmied ich, morgen geh ich, heute zähl ich nur, was bleibt — und zum ersten Mal: Ich seh mich. Alles was bleibt, alles was bleibt: Es ist wenig — doch es reicht. Sie fragen: „Was verloren?" — Ich sag: „Nur die Verkleidung." Sie fragen: „Was gefunden?" — Ich sag: „Den Grund für die Entscheidung." Und wenn der Wind die Asche hebt, dann wink ich ihr noch nach — sie war mal meine Mauer, jetzt ist der Himmel mein Dach. Still. Nur ein Herzschlag. Und der reicht. Alles was bleibt, alles was bleibt: Es ist wenig — doch es reicht. Was die Asche mir gelassen hat, ist leicht — und genau deshalb trag ich es so weit. Alles was bleibt… es reicht. Alles was bleibt… es reicht.

Watch

Asche
Clicking loads the video from YouTube (Google Ireland Ltd.). Your IP address and device data are transmitted to Google, possibly to the USA. Nothing is sent before you click. Datenschutz